Dr. med. vet. Ingo Keiper         

Fachtierärztliche Praxis für Pferde

 



IRAP – Therapie

Auf Grund verbesserter Verfahren können wir Ihnen seit kurzer Zeit die IRAP-Therapie auch im Heimatstall anbieten. D.h. es ist zur Blutentnahme und Weiterverarbeitung kein Transport des Patienten möglich. Das notwendige Material Ihres Pferdes wird vor Ort entnommen und direkt in einer mobilen Laboreinheit mit der Anreicherung der entzündungshemmenden Faktoren begonnen.
Bereits am nächsten Tag kann die erste Behandlung des Patienten beginnen. Die Therapie zeichnet sich durch eine hohe Verträglichkeit aus, da nur körpereigene Substanzen verabreicht werden.

Wie funktioniert die Therapie?

Dem Patienten werden mit einer Spezialspritze 50 ml Blut aus der Halsvene unter aseptischen Bedingungen entnommen. In einem speziellen Verfahren wird die Konzentration von eigenem Interleukin Rezeptor Antagonist IL-1RA und verschiedenen Wachstumsfaktoren erhöht. 

Das anschließend gewonnene Serum wird mit Hilfe steriler Filter gereinigt und portionsweise in einzelnen Spritzen aufgezogen. Die zu injizierende Serummenge richtet sich nach der Gelenkgröße und Schwere der Erkrankung.

Das Serum wird unter aseptischen Bedingungen in das zu therapierende Gelenk injiziert. Eingefroren können die restlichen Proben bis zu sieben Monate gelagert werden, so dass Wiederholungen der Injektionen problemlos möglich sind.

Für welche Gelenkprobleme kann die Therapie verwendet werden?

Grundsätzlich kann die IRAP-Therapie bei jeder Art und in jeder Phase einer Gelenkentzündung verwendet werden. 

Aufwand und Kosten der IRAP-Therapie rechtfertigen ihren Einsatz insbesondere bei Versagen der initial konservativen Therapie. 

Das heißt: Wenn das erkrankte Gelenk mit „regulären“ Medikamenten ohne Erfolg vorbehandelt wurde, oder sich die Entzündung verschlimmert, können wir auf diese neue Therapie zurückgreifen.



NEUE MÖGLICHKEIT DER SEHNENTHERAPIE

 Sehnenschäden sind ein ständiges Problem unserer Reitpferde. Sie führen 
 zu einem meist langen Ausfall des Pferdes und bergen auf Grund des 
 weniger elastischen Narbengewebes häufig die Gefahr, das die 
 vorgeschädigte Sehne, oft an einer anderen Stelle, erneut erkrankt. 
 Eine neue Therapie soll diese Gefahr jetzt minimieren.
 Wir freuen uns, Ihnen diese anbieten zu können.
 Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link: Tendo Plus
                                                                   

                   
           

Aushang zu Fragen der Influenza - und Herpesimpfungen beim Pferd 

Sehr häufig wird im Stall die Frage nach der Notwendigkeit einer Influenza - und/oder Herpesimpfung gestellt.
Nachfolgend habe ich versucht, dies einmal zusammenzufassen. Diesen Aushang stelle ich Ihnen zum Aushängen im Stall gern zur Verfügung.
Sie können die Datei mit dem nachfolgenden Link herunterladen: Aushang


Frühjahr ist Rehezeit


Seit einigen Jahren ist bekannt, dass der Fructangehalt in den Pflanzen wesentlich  für  eine eventuelle Reheerkrankung mitverantwortlich ist. Der Gehalt an Fructan im Gras schwankt dabei im Laufe des Tages sehr stark in Abhängigkeit von den Witterungsverhältnissen.
Genaueres können Sie dem Anhang entnehmen: Rehegefahr


 



                                         


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dr. Ingo Keiper · Friedhofstr. 17 · 73269 Hochdorf

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